Sommernacht

Einzig rahmt dein gülden Haar
Das nymphengleich Gesicht
Und mein Herz schlägt schnell für wahr
Doch versperrt es mir die Sicht
In die klaren, glänzend Augen.

Ich wünschte mir, der Abend käm,
Und legt sein blaues Tuch um uns
Wenn ich dann eine Strähne nähm
Und verschob, was uns einst trennte
Ich seh in glänzend Augen.

Und wenn dann auch die Nachtigall,
Singt, wenn du in meinen Armen liegst,
Und wenn dann auch ihr süßer Schall
Langsam auch verfliegt,
Seh ich in deine Augen.

Fragt mich nicht, was mich da ritt. Irgendeine Eichendorff/Goethephase vermutlich.
(c) Sebastian Peter Wiedemeier 2010

 

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